Weitere Serien

Haupt-Navigation


Home

Nennung / Ausschreibung

Zeitplan

Starterlisten 2007

Eintrittskarten

Anfahrtsskizze

Übernachtungen

Pressezentrum

Partner / Sponsoren

Impressum

Kontakt

Rückblick 2006

-------------------------

Suche

-------------------------

Zur AvD-Homepage


 


FHR-Langstreckencup: Versöhnlicher Abschluss

Mit einem frischgezapften Bier empfing Teamchef Jochen Extra seinen "Schützling" Rainer Vorköper. Der Bensheimer feierte beim Saisonfinale auf seiner Hausstrecke in Hockenheim den Gesamtsieg im Jaguar E-Type Competition Roadster vor Klaus-Dieter Frers (Delbrück) im Porsche 904/6, dem Ex-Werkswagen und Indexsieger bei den 24 Stunden von Le Mans 1965 mit Herbert Linge und Peter Nöcker. Den dritten Platz im Langstreckenrennen für Tourenwagen und GT bis 1971 über die Gesamtdistanz von dreieinhalb Stunden sicherte sich das schnellste Tourenwagen-Team mit Joel Prim / Armand Linster (LUX/Eschweiler) im Ford Mustang. 


Per Jonsson in seinem E-Type Cabrio

Beste Mannschaft in der Kategorie der jüngeren Fahrzeuge bis 1971 waren Dirk Sadlowski / Kersten Jodexnis (Geseke / Aachen) im Porsche 911 S.

Für einigen Ärger sorgte beim Rheintal-Rennen allerdings das britische Team Brian Casey / Michael Chittenden in einem Sports 2000-Prototyp. Mit dem Tiga SC78 brachten sie eine Viertelstunde nach dem Start des zweiten Rennens den Gesamtführenden Klaus-Dieter Frers sowie Kai von Schauroth (Friedrichsdorf) in seinem kleinen Austin Healey Sprite Sebring in arge Bedrängnis. "Die Aktion war überflüssig wie ein Kropf", schimpfte Frers nach der Zieldurchfahrt.

Gesamtsieg für Team Brauer

In der Rechtskurve eingangs des Motodroms überrundete Frers den Sprite Sebring. "Wir fuhren parallel nebeneinander, da war kein Platz mehr für ein drittes Auto", so Frers. Doch der britische Sports 2000 presste sich noch neben Frers und traf den 904/6 vorne rechts. Frers konnte eine Kollision mit von Schauroth nicht mehr verhindern, der daraufhin die Kunststoff-Fronthaube seines Autos an der Begrenzungmauer beschädigte. Auch Frers musste an die Box. Casey/Chittenden schieden nach insgesamt 88 Runden durch einen Unfall aus.


Klaus-Dieter Frers im Porsche 904/6

 Vom Geschehen an der Spitze völlig unbeeindruckt drehten Christian Brauer (Bonn) / Hubert Jahn (Idar-Oberstein) / Ayk-Holger Richter (Bonn) in ihrem Lotus Elan die Runden. Als Achte im Gesamtklassement feierten sie zum Abschluss nochmals einen Klassensieg mit zwei Runden Vorsprung. Damit sicherte sich das Team Brauer mit dem ehemaligen Renault-Cup-Haudegen Hubert Jahn den Gesamtsieg im FHR-Langstreckencup 2004.

Jaguar E-Type auf Achse

Das Paradebeispiel eines historischen Rennfahrers stellte allerdings Per Jonsson (Karlsruhe) dar. Mit seinem fast serienmäßigen Jaguar E-Type Cabriolet von 1961 reiste er auf Achse von seinem badischen Wohnort aus an, wechselte im Fahrerlager in die Rennfahrerkleidung und bestritt das Langstreckenrennen. Nach der Siegerehrung reiste er in der Herbstsonne wieder gen Heimat, im offenen E-Type selbstverständlich. Das Rennergebnis für den roten E-Type ist bestenfalls zweitrangig. Spaß hat der Schwede aus Baden auf jeden Fall gehabt und Haltung bewahrt.

"Es hat viel Spaß gemacht", prostete Rainer Vorköper seinem Mitstreiter Klaus-Dieter Frers nach Ende des Rennens in der Box zu. "Vielen Dank für das schöne Rennen". Da konnte auch Frers wieder lachen: der versöhnliche Abschluss des Finalwochenendes im FHR-Langstreckencup.

 



Automobilclub von Deutschland
Lyoner Straße 16
60528 Frankfurt/M.
Tel.: 0 69/66 06-0, Fax: 0 69/66 06-7 89,
Mitgliederservice: 0 18 05 / 16 25 16
Infos und Anfragen: avd@avd.de