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Beste Mannschaft in der Kategorie der jüngeren Fahrzeuge bis 1971 waren Dirk Sadlowski / Kersten Jodexnis (Geseke / Aachen) im Porsche 911 S. Für einigen Ärger sorgte beim Rheintal-Rennen allerdings das britische Team Brian Casey / Michael Chittenden in einem Sports 2000-Prototyp. Mit dem Tiga SC78 brachten sie eine Viertelstunde nach dem Start des zweiten Rennens den Gesamtführenden Klaus-Dieter Frers sowie Kai von Schauroth (Friedrichsdorf) in seinem kleinen Austin Healey Sprite Sebring in arge Bedrängnis. "Die Aktion war überflüssig wie ein Kropf", schimpfte Frers nach der Zieldurchfahrt. Gesamtsieg für Team Brauer
Vom Geschehen an der Spitze völlig unbeeindruckt drehten Christian Brauer (Bonn) / Hubert Jahn (Idar-Oberstein) / Ayk-Holger Richter (Bonn) in ihrem Lotus Elan die Runden. Als Achte im Gesamtklassement feierten sie zum Abschluss nochmals einen Klassensieg mit zwei Runden Vorsprung. Damit sicherte sich das Team Brauer mit dem ehemaligen Renault-Cup-Haudegen Hubert Jahn den Gesamtsieg im FHR-Langstreckencup 2004. Jaguar E-Type auf Achse Das Paradebeispiel eines historischen Rennfahrers stellte allerdings Per Jonsson (Karlsruhe) dar. Mit seinem fast serienmäßigen Jaguar E-Type Cabriolet von 1961 reiste er auf Achse von seinem badischen Wohnort aus an, wechselte im Fahrerlager in die Rennfahrerkleidung und bestritt das Langstreckenrennen. Nach der Siegerehrung reiste er in der Herbstsonne wieder gen Heimat, im offenen E-Type selbstverständlich. Das Rennergebnis für den roten E-Type ist bestenfalls zweitrangig. Spaß hat der Schwede aus Baden auf jeden Fall gehabt und Haltung bewahrt. "Es hat viel Spaß gemacht", prostete Rainer Vorköper seinem Mitstreiter Klaus-Dieter Frers nach Ende des Rennens in der Box zu. "Vielen Dank für das schöne Rennen". Da konnte auch Frers wieder lachen: der versöhnliche Abschluss des Finalwochenendes im FHR-Langstreckencup.
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