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Portrait

Gerade in der Zeit der Anfänge des Automobils war ein Automobilclub als Zusammenschluss der Kraftfahrer unabdingbar, denn nur durch die Gemeinschaft gediehen gegenseitige Hilfe und Erfahrungsaustausch zum Wohle der Verkehrsteilnehmer.

Deshalb schlossen sich im Jahre 1899 im Hotel Bristol in Berlin 50 engagierte Autofahrer zur ersten Selbsthilfeorganisation zusammen: dem Deutschen Automobilclub DAC. Erster Präsident wurde damals Victor Herzog von Ratibor.

Diese engagierten Gründungsmitglieder legten schon bald die Basis für ein Netzwerk gegenseitiger Hilfe und Ratschläge, das – in veränderter Form – auch heute noch die Basis der breiten Servicepalette des ältesten und traditionsreichsten Automobilclubs ist.

Organisation der ersten IAA in Frankfurt

Schon früh prägte der DAC die Entwicklung des Automobils in Deutschland. Bereits 1900 initiierte und organisierte er die erste Internationale Automobilausstellung in Deutschland. Und zwar in Frankfurt am Main. Mit der Wahl dieses Ausstellungsortes wurde eine Tradition begründet, die bis heute Bestand hat.

Außerdem initiierte der DAC die Gründung des Deutschen Automobilverbandes und des Vereins Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller, aus denen der heutige Verband der Automobilindustrie VDA hervorging.

Schirmherrschaft von Kaiser Wilhelm II.

1904 übernahm Kaiser Wilhelm II. das Protektorat über den DAC. Dies war – neben der Stärkung des politischen Einflusses und der Zunahme der Mitgliederzahlen – mit dem Privileg verbunden, sich Kaiserlicher Automobilclub KAC nennen zu dürfen.

Expansion in den goldenen Zwanzigern

Nach dem Ende des Kaiserreiches 1918 entstand aus dem Fundament des KAC der Automobilclub von Deutschland AvD, dem sich immer neue Interessentenkreise anschlossen, darunter auch der Deutsche Motorrad-Verband. So waren die goldenen Zwanziger – also die Zeit zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges – Jahre des Aufschwungs, in denen das im Krieg verlorengegangene Prestige zurückgewonnen werden konnte. Externe Triebkraft dieser positiven Entwicklung des AvD waren das Wachstum der Automobilindustrie und der Autotouristik.

Nach dem Tod des 2. AvD-Präsidenten Graf Adolf von Armin-Muskau übernahm 1928 Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg die Präsidentschaft. 1933, als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, entging der AvD der drohenden Gleichschaltung durch die Änderung seines satzungsgemäßen Zweckes.

Neugründung nach dem 2. Weltkrieg

Am 6. November 1948 fand die Neugründung des AvD in Frankfurt am Main statt. Der spätere hessische Ministerpräsident und damalige Rektor der Universität Heidelberg – Professor Dr. Karl Geiler – wurde der erste Nachkriegspräsident. Schon 1949 erhielt der AvD durch die Aufnahme in die FIA seine internationale Stellung und Anerkennung.

Sehr früh verschaffte der AvD seiner stetig wachsenden Zahl von Mitgliedern Reisemöglichkeiten durch die Sektoren, Grenzdokumente und technische Hilfe. Gleichzeitig bewahrte er sich sein Profil als besonderer Club und revitalisierte die Struktur seiner Ortsvereine.

Ab 1952 auf den deutschen Straßen präsent

1952 begründete der AvD seinen Verkehrshilfsdienst und engagierte sich weiter für den Wiederaufbau der Verkehrsinfrastruktur. Seitdem ist der AvD mit seinem Verkehrshilfsdienst und seiner modernen Pannenhilfsflotte stets auf den Straßen präsent.

Beginn einer neuen Ära

Ende der fünfziger Jahre schlägt der AvD behutsam einen neuen Kurs ein. Aus dem Club der Herrenfahrer entwickelt sich der AvD zu einem Automobilclub für jedermann. Selbstverständlich achten aber alle AvD-Verantwortlichen bei diesem Öffnungsprozess darauf, dass die große Tradition des ältesten deutschen Automobilclubs gewahrt bleibt.

Starkes Wachstum durch Vorwärtsstrategie

Seit 1989 wird der AvD konsequent zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen umstrukturiert, das seinen Mitgliedern und Kunden rund um die Uhr Rat, Tat, Schutz, Hilfe und Vorsorge bietet. Dabei gelingt es dem AvD, durch Kooperationen mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft ein breites Leistungsspektrum an attraktiven Serviceleistungen zu entwickeln, die immer mehr Autofahrer von einer Mitgliedschaft im AvD überzeugen.

Am Puls der Zeit

Den zunehmend schwierigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen seit der Jahrtausendwende, die sich in rückläufiger Konsumfreude beim Verbraucher, steigenden Energiekosten und einem zunehmend sensiblen Umgang mit den natürlichen Ressourcen dokumentiert, begegnet der AvD mit attraktiven, geldwerten Vorteilen für das Mitglied. Das Leistungsangebot trägt stark individualisierte Züge. Kombiangebote aus technischer Hilfe mit kommunikativer Zuwendung unterstreichen den AvD-Clubcharakter und vermitteln traditionelle Werte eines Automobilclubs.

Ausblick

Der AvD wird sein Angebot an den Autofahrer in den kommenden Jahren noch spezifischer auf seine unterschiedlichen Zielgruppen ausrichten. Die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter, die Qualität seiner Produkte und die Zuverlässigkeit seiner Dienstleistungen in Verbindung mit einem engagierten Einsatz für seine Mitglieder sorgen dafür, dass der Club auch in Zukunft sein eindrucksvolles Profil mit einem in der Form einzigartigen Serviceangebot verbinden wird.

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